Presse und Medien

Bundesministerium für Bildung und Forschung:

Ausstellungseröffnung am 28. September 2010.

„... Und Klangexperte Blutner hat in der Zwischenzeit die "NewStrad" entwickelt. Die mit einem neuartigen Edelharz behandelte Geige klingt nach Expertenmeinung sogar besser als ihre legendären Vorbilder aus dem Hause Stradivari. ...“

Auszug vom September 2010 (unternehmen-region.de)

Das Magazin: Berührung im höheren Sinn

„... Und der Ton? Ja, wie hört sie sich an, eine ‚neue Stradivari‘? Viele Parameter müssen für Friedrich Blutner zusammenkommen, bis eine Geige ‚klingt‘. Das Material, die Handwerkskunst, der Geigenspieler und der Raum, in dem er spielt. Geiger musizieren ja vor allem mit der Luft. Sie produzieren Wellen im Luftmehr, das uns umgibt: Plätschern, Gekräusel, manchmal eine Brandung. Das Pingpong der Moleküle. ...“

Helmut Kopetzky, Das Magazin, Ausgabe Juli/August 2010 S. 92-97 (dasmagazin.de)

Bundesministerium für Bildung und Forschung:|Grund zum Feiern

„Im Potsdamer Nikolaisaal fand am 14. Oktober die Auftaktveranstaltung zum Erfahrungsaustausch anlässlich des 100. Innovationsforums statt. Höhepunkt war der Auftritt des 13jährigen Geigentalents Elin Kolev - der demonstrierte den über 500 Gästen hautnah, wozu die Kraft der Innovation in der Lage sein kann ...
Ein Klassikkonzert mit einem 13jährigen Ausnahmetalent als Solist an der Geige mag an sich schon spektakulär genug sein. Im Fall des Auftritts von Elin Kolev am Mittwochabend im Potsdamer Nikolaisaal kam noch hinzu, dass der junge Geiger auf einer Hightechgeige aus dem Erzgebirge spielte. Die Geige, eine sogenannte NewStrad, ist das Ergebnis der jahrelangen Forschungen Dr. Friedrich Blutners. Ziel des Klangdesigners Blutner war es, eine Geige zu entwickeln, die in der Klangqualität einer echten Stradivari in nichts nachsteht. Mit der NewStrad ist Dr. Blutner genau das gelungen - die mit Verbundstoffen verstärkte NewStrad schnitt in Klangtests teilweise sogar besser ab als echte Stradivaris. Beim Auftritt Kolevs, zusammen mit dem Babelsberger Filmorchester und Dirigent Daniel Lipton, konnten sich die Gäste  der Auftaktveranstaltung im Nikolaisaal davon selbst überzeugen.“

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Unternehmen Region,

Oktober 2009 (unternehmen-region.de)

Konzert mit Jürgen Fleischhauer:|Sommerabendmusik für Violine und Orgel

„... Violine und Orgel steht für ein Konzert der leisen Töne, doch diese waren von einem unwiderstehlichen Zauber, dem sich kein Zuhörer zu entziehen vermochte. Aus der Vielzahl der gebotenen Werke sollen hier die viersätzige Sonate Nr. 4, D-Dur für Violine und Orgel von Friedrich Händel, „Sarabande et Tambourin“ ein wunderbares Werk von Jean-Marie Leclair, Mendelssohns „Andante“ aus dem Violinkonzert e-Moll, op 64 und die zauberhafte „Meditation“ aus der Oper „Thais“ von Jules Massenet, und von den Solo-Orgelwerken „Toccata D-Dur von Johann Krieger, „Präludium und Fuge C-Dur“ von Josef Seeger hervorgehoben werden.
Werke für Violine und Orgel, im Wechsel mit solchen für Orgel solo, hier spielten zwei Künstler, die jeder für sich großartig sind, die früher schon mehrfach zusammen musizierten und die sich künstlerisch auf das Allerbeste verstehen…
Wunderbare Musik, wunderbar dargeboten, in einem abendlichen Ambiente, das für sich schon einen großartigen Zauber besitzt, die imposante Architektur des Zwickauer Doms, darin das Wechselspiel von Licht und Schatten, es war ein Konzertabend von ganz besonderem Reiz und die Zuhörer bedachten die Künstler mit reichem Beifall. Dafür gab es als Zugabe „Canto amoroso“ von Giovanni Battista Samartini.
Bemerkenswert war zudem die Violine die Jürgen Fleischhauer spielte, ein Meisterinstrument als Leihgabe aus dem Hause NewStrad in Geyer. Jürgen Fleischhauer ist begeistert vom Klang und den besonderen Eigenschaften des Instruments. „Eine herrliche Geige mit besonderen Reserven nach oben und unten, die im Pianissimo ebenso fantastisch ist, wie im Forte. Eine Geige, die von namhaften Experten als „Internationales Niveau“, und teilweise als besser wie eine Original-Stradivari bewertet, und heute weltweit von großen Geigern gespielt wird.“

W. Meyer, September 2009

Bundesministerium für Bildung und Forschung:|Zwickauer Ausnahmetalent spielt auf NewStrad-Geige

„... Für seinen Auftritt in der Carnegie Hall in New York überlässt das zwölfjährige Geigentalent Elin Kolev nichts dem Zufall - schon gar nicht die Wahl seiner neuen Geige. Die Entscheidung fiel auf eine "NewStrad". Das Instrument wurde nach dem Vorbild einer Geige von Antonio Stradivari aus dessen bester Schaffensperiode entwickelt und vereinigt jahrhundertealte Geigenbaukultur und moderne Technologie in einer faszinierenden Mischung.“

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Unternehmen Region,

April 2009 (unternehmen-region.de)

Augsburger Allgemeine:|Wunderkind trifft auf Wundergeige

„...Elin Kolev, zwölf Jahre jung, holt sich mit seinem Vater Marian bei Geigenbaumeister Dominik Hufnagl in Markt Wald seine „NewStrad“ ab - eine wundervoll klingende Geige, die dem großen italienischen Meister Antonio Stradivari aus dessen Schaffensperiode 1715 nachempfunden ist. 

...Blutner hat im Laufe der Jahre auch eine Methode entwickelt, wie er akustische Signale in Bildform umwandeln kann. „Wir haben eine riesige Datenbank von allen großen Geigen“, sagt Blutner. Diese Daten wiederum werden in Zusammenarbeit mit dem Forschungsministerium ausgewählten Geigenbauern zur Verfügung gestellt, eben besonderen Könnern ihres Faches. Dominik Hufnagl ist einer von ihnen. Blutner, der Wissenschaftler aus dem Erzgebirge, arbeitet eng mit fünf Geigenbaumeistern zusammen, von dessen herausragender Qualität er überzeugt ist. Elin wiederum verlässt sich ganz auf sein Gehör. Von acht Geigen, die er zur Probe überlassen bekommen hat, scheint ihm jene aus Markt Wald die beste zu sein.“

Johannn Stoll, Augsburger Allgemeine, Ausgabe vom 6. April 2009 (augsburger-allgemeine.de)

Süddeutsche Zeitung: Mit neu mach alt

„… Ein heller, fast glockenhaft-metallischer Ton entsteht, wenn Blutner mit den Fingerknöcheln auf einen etwa 40 Zentimeter langen, 25 Zentimeter breiten und 15 Zentimeter tiefen Holzblock klopft. Es ist Fichtenholz, das vor 300 Jahren in Südtirol auf etwa 1600 Metern Höhe geschlagen wurde. Schnell wachsen die Bäume dort ans Licht, erst hoch oben können sie weitere Äste ausbilden. Das Holz dieser Fichtenstämme hat daher regelmäßige, feste Strukturen und wenige Äste. Schon die alten Meister aus dem norditalienischen Cremona, die Andrea Amati, Giuseppe Guarneri und Antonio Stradivari, haben es verwendet für den Bau von Teilen ihrer legendär gewordenen Instrumente.
Ausgesuchte Hölzer, der Lack, der Leim, die Proportionen des Resonanzkörpers – diese und viele andere Faktoren wirken zusammen bei einem einzigen Ziel: Einer Violine einen großartigen Ton zu geben. Einen Ton, der trägt, auch wenn ein Solist sich gegen ein ganzes Orchester behaupten soll. Wie aber kommt dieser Klang zustande, fragte sich Friedrich Blutner, als er sich vor einigen Jahren mit Meistergeigen zu befassen begann: „Gibt es Gesetze, was sind die Grundmuster?“ Er vermaß Geigen im Hör-Labor, nahm sie mit seiner „akustischen Kamera“ auf. Das ist ein computergestütztes Messinstrument, das die Ausbreitung von Schall im zeitlichen Verlauf darstellen kann. Er ließ Testpersonen – Musiker wie Laien – Aufnahmen vorspielen und erfasste deren Eindrücke: Klingt eine Geige eher hell oder dunkel? Wirkt sie aktiv oder passiv? Ist ihr Ton eher fein oder grob? Und schließlich: Empfindet man ihren Klang als angenehm? Die Hörtests lieferten eine Art akustischen Fingerabdruck.„Das akustische Hauptgeheimnis“, glaubt Blutner heute, „sind Mischungen, die sich widersprechen“. Eine Geige kann also beispielsweise gleichzeitig hell und dunkel sein. „Das ist das Geheimnis von Stradivari“, sagt er, „er begriff intuitiv, dass man solche Mischungen braucht“.

Helmut Martin-Jung, Süddeutsche Zeitung, Nr. 302, 30.12.2008 (sueddeutsche-zeitung.de)

Ensemble: Der Klang ist der Schlüssel zur Seele

„… Mit seinen Testreihen hat Friedrich Blutner in den letzten Monaten viel Staub aufgewirbelt. Baiba Skride testete medienwirksam drei Instrumente: eine Stradivari, einen modernen Stradivari-Nachbau des Bonner Geigenbauers Stefan-Peter Greiner und eine Synotec-Geige. Doch die Intention Blutners geht in dem Rummel unter: Seine Philosophie war es nie, wie etwa die Japaner eine Stradivari bis ins kleinste Detail zu vermessen und dann nachzubauen, sondern sein primäres Ziel war von vornherein ein umfassendes Verständnis der klanglichen Zusammenhänge. „Wir wollten nicht eine Stradivari durch Vermessung nachbauen, sondern die Grundlagen verstehen. Und die erste Grundlage ist, die Vision zu begreifen, die Stradivari mit dem Ton hatte.“ …“

„… Denn das Entscheidende der Cremoneser Geigenbauer war der Bau über der Form, was kleinste systematische Veränderungsschritte möglich gemacht hat. Das hat auch Stradivari nicht anders gemacht. Ganz nach dem Motto „denkende Hand“: Von Hand gearbeitet, morgens bei Kerzenschein per Gehör das Ergebnis überprüft – und das Gehirn verknüpft die beiden Komponenten kongenial, was wohl niemand so eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat wie er. Dabei hatte Stradivari immer sein Ziel vor Augen: Er wollte den schönen, sanglichen, goldenen Ton in Kombination mit dem tragenden Klang, der Säle füllen konnte. …“

„… Denn der Klang ist der Schlüssel zur Seele. Doch da das unmittelbare Erfahren durch keine Technik zu ersetzen ist, lautet Friedrich Blutners Credo: Gebraucht euer Ohren wieder differenzierter und geht wieder ins Konzert! Und dank seiner Arbeit wird man hoffentlich auch in 300 Jahren dem Klang einer Stradivari oder Guarneri lauschen könne, selbst wenn der Ton der Original-Instrumente bis dahin längst verklungen sein sollte!“

Anke Kathrin Bronner, Ensemble – Magazin für Kammermusik, Ausgabe Januar 2007

Das Orchester: Jede Violine ein Unikat

„… Die Kunst des Geigenbaus früher wie heute liegt nun in der feinen Abstimmung der Potenziale zueinander. Eine Guarneri beispielsweise vereint exemplarisch gelungen die Extreme: das archaische und das dynamische Prinzip. Blutner bezeichnet das Ergebnis dieser besonderen Vereinigung als das dionysische Prinzip: der Ton ist offen, groß, farbenreich, klar und tragfähig. Eine Stradivari dagegen trägt das apollinische Prinzip in sich, sie klingt hell, leicht, sehr konzentrisch und ausgeglichen, ihr Ton ist ebenfalls sehr tragfähig. In unzähligen Studien wurden insgesamt weit über 1000 Probanden mit dem Klang annähernd 200 verschiedener Violinen beschallt, entweder mittels elektronischer Aufnahmen oder live, dann aber stets im Blindtest, damit das Auge das Ohr nicht beeinflusse. Anhand von annähernd 80 vorgegebenen Kriterien müssen die Hörer das Gehörte anschließend beurteilen und klassifizieren.

… In enger Zusammenarbeit mit dem künftigen Besitzer wird die Geige nach dessen Wünschen und Bedürfnissen maßangefertigt. Von den Massenprodukten aus Fernost möchte man sich ganz bewusst absetzen. Obgleich der wie die Coca-Cola-Rezeptur gehütete Geigenbau-Masterplan nun vorliegt, soll jede Violine ein Unikat bleiben.“

Ullrich Ruhnke, Das Orchester, Ausgabe Januar 2007

Bundesministerium für Bildung und Forschung:|Im Osten viel Neues!

„Der weltweit bekannte Violinmeister Prof. Gratchia Arutunjan führte das Ergebnis einer langjährigen Forschungstätigkeit von Dr. Friedrich Blutner vom Wachstumskern intonato vor: Den perfekten Klang einer neu entwickelten Geige, die mit traditionellen Geigen wie Stradivari nicht nur mithalten kann, sondern diese noch übertrifft…“

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), November 2006

Frankfurter Allgemeine Zeitung: |Die Meisterwerke aus Cremona als Vorbild

„Im Vergleich mit einer alten Guarneri, die zur Vorstellung eigens aus ihrem klimatisierten Safe mußte, klang das Vogtländer Konstrukt geradezu aufregend kräftig, grundtonbetont, rund, samtig und voll.“

Wolfgang Tunze, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ausgabe vom 24. Oktober 2006

Der Tagesspiegel: |Vorbild für den guten Ton schlechthin

„‚Die Geige‘, sagt Blutner, ‚ist das Vorbild für den guten Ton schlechthin.‘ Vor über dreihundert Jahren zur Vollendung gebracht durch die italienischen Geigenbauer Amati, Stradivari und Guarneri, habe das Instrument eine lange Bewährungsprobe hinter sich. Da könne man sich im Sounddesign einiges abschauen. Oder abhören. Und am Ende sogar nachbauen. Blutner hat also große Geiger und Geigerinnen, darunter die lettische Weltklasseviolinistin Baiba Skride, gefragt, ob sie mal eben ein teures Instrument zur Hand nehmen und bespielen könnten. Hat solcherart ‚sehr gute Spieler‘ mit mehreren Instrumenten hantieren und verschieden Ausschnitte spielen lassen. Hat die Situation des Konzertsaals nachgestellt, ‚Expertenhörer‘ befragt und aus ihren Antworten und Einschätzungen schließlich komplizierte mappings erstellt.

... Satt ist der Klang auf jeden Fall. Kraftvoll und glatt. Wegen der vollkommen ausgereitzten Resonanzen, des ‚schwingungsfreudigen Materials‘ (Blutner) tönt die Geige wesentlich stärker als ihre auf traditionelle Weise entstandenen Schwestern.

...Die Vorstellung, auch riesig große Säle mühelos bespielen und mit Klang füllen zu können, gehört seit jeher dazu. Insofern könnte die Kunst-Geige genau das Richtige sein für ein Musikleben, zu dem zunehmend Massenevents und Giga-Konzerte gehören.“

Christiane Tewinkel, Der Tagesspiegel, Beilage vom 9. März 2006

Dresdner Neuste Nachrichten:|Am Ende steht ein vollkommener Ton

„Am Ende steht ein vollkommener Ton“

Kerstin Leiße, Dresdner Neuste Nachrichten, Ausgabe vom 17./18. März 2001

Freie Presse:|Zaubergeige aus Sachsen: Sie klingt wie bei Paganini

„… Das Publikum fällt sein Urteil: Zwei Violinen landen abgeschlagen hinten, die Strorioni kommt auf Rang zwei. Das wohlklingendste Instrument erhält mehr als doppelt so viele Stimmen wie die Meistervioline: Es ist eine der Testgeigen aus Sachsen – und zwar die, in welche die Entwickler ihre Hoffnungen gesetzt hatten. „Wien war der erste Live-Test unseres Instruments“, sagt Friedrich Blutner. …“

Mario Ulbrich, Freie Presse, Ausgabe vom 15. Dezember 2000

Die Zeit: Das Geheimnis der Stradivari

„… Und tatsächlich – das Verfahren funktioniert. Friedrich Blutner ließ von einem Geigenbauer im Vogtland vier Geigen nach computergenerierten Schablonen fertigen, bei denen der Klang mal in die eine, mal in die andere Richtung verändert wurde. Und die Geige, deren Klang „stradivarimäßiger“ werden sollte, ist auch wirklich von professionellen Violin-Virtuosen akzeptiert worden. Am letzten Donnerstag hatte sie ihre öffentliche Premiere: Die bekannte amerikanische Geigerin Mela Tennenbaum benutzte die „Computer-Violine“ bei einem Konzert im vogtländischen Markneukirchen. Ihre echte Stradivari hatte sie zu Hause gelassen.“

Christoph Drösser, Die Zeit Nr. 1, Ausgabe vom 26. Dezember 1997 (zeit.de)